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Archiv Kunst und Karikatur Zwickau | AKKZ

... Work in Progress ...

 

 

Um die Abbildungen im Archiv zu sehen, wenden Sie sich bitte wegen des Passwortes an uns.

Die meisten Abbildungen lassen sich durch Anklicken vergrößern.

 

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ARCHIV 1 - Kunst und Karikatur
 

Graphik- und Zeichnungssammlung 1850 - 1950:

Karikaturen, satirische und komische Kunst, Humorzeichnungen,

lllustrationen, Kunst der klassischen Moderne

Über 1100 Künstler und Künstlerinnen aus der Zeit zwischen 1850 und 1950

 

Bibliothek zum Sammlungszeitraum 1850 - 1950:

Zeitungen, Zeitschriften, Journale, zahlreiche Bücher und Kataloge, zeitgeschichtliche und bibliophile Dokumente

Über 200 verschiedene Zeitungs- und Zeitschriftentitel

 

Ausstellungsprojekte mit den diversen Sammlungsbeständen

 

 

 

ARCHIV 2 - Erich Ohser / e.o.plauen

 

Sammlung mit zahlreichen Originalen von Erich Ohser/e.o.plauen

 

Sammlung mit zahlreichen Originalen von Künstlern aus dem Umfeld

von Erich Ohser/e.o.plauen


Umfangreiche Bibliothek von und zu Erich Ohser/e.o.plauen

und zu seinem Umfeld

 

Ausstellungsprojekte zum Werk und Umfeld von Erich Ohser

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Erich Ohser

 

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Liebe Freunde der Zeichnung und Karikatur,

liebe Freunde von Erich Ohser und e.o.plauen,

 

gerne möchten wir Ihnen eines der größten privat organisierten Archive vorstellen, das sich mit besonderem Interesse dem umfangreichen und kaum überschaubaren Bereich der Karikatur, der Humorzeichnung, der Bildsatire sowie der politischen, gesellschaftskritischen Graphik im deutschsprachigen Raum widmet. Dies schließt natürlich Arbeiten des Expressionismus, der Neuen Sachlichkeit und ganz allgemein der Klassischen Moderne mit ein, die sich immer wieder karikierender Stilmittel bedienen. Denken Sie etwa an prominente Künstler wie Max Beckmann, Otto Dix, Karl Hubbuch oder George Grosz, die Vertreter dieses Brückenschlages sind. Ein wahrlich weites Feld ...

 


Unsere Sammlung, die letztlich einem Archiv mit vielen "Schubladen" oder Rubriken gleicht, konzentriert sich dabei auf Originalzeichnungen und -graphiken aus der Zeit von 1850 bis 1950. Durch die flexible Festlegung auf diesen Zeitraum konnten wir neben der Zusammenstellung von vielen prominenten Protagonisten der Moderne und solchen der Karikatur (Gulbransson, Heine, Thöny, Koch-Gotha, Trier etc.) gezielt auch ein besonderes Anliegen verfolgen:

Großen Wert legen wir darauf, Raritäten zu finden und "Seltenes sicherzustellen".
So sind nach über 20 Jahren des Sammelns im AKKZ auch zahlreiche unbekannte und vergessene Künstler und Künstlerinnen mit Originalen vertreten, die kaum aufzutreiben sind oder nur mit und nach einer umfangreichen, konsequenten und anhaltenden Suche. Unsere Entdeckungstouren und Forschungsreisen führen uns immer wieder in Auktionen, Galerien, Kunst- und Buchhandlungen, in Graphikkabinette und zu abgelegenen Zeichnungsschränken. Darüber hinaus wäre ohne das Internet der Auf- und Ausbau der Sammlung nahezu unmöglich. Gerade dann sind unsere Nachforschungen erfolgreich, wenn
schlichtweg durch glückliche Zufallsfunde hochkarätige Kunstwerke zu Tage gefördert werden.

Einige wenige öffentliche Sammlungen und Institutionen widmen sich ebenfalls einem unserem Archiv vergleichbaren Schwerpunkt. Gleichwohl können wir, was Recherche und Ankäufe angeht, wohl deutlich spontaner und womöglich effizienter handeln. Rein quantitativ sind wir dem Bestand der wirklich großen musealen Sammlungen nicht in jeder Hinsicht vergleichbar. Allerdings dürfte unser Archiv einzigartig sein, insofern es auch seltenste Unikate bzw. Graphiken von zahlreichen Künstlern und Künstlerinnen bereitstellt, die - wie in einer Fundgrube oder Schatztruhe - nur noch bei uns zu finden sind. Nahezu alle Zeichnungen und Graphiken sind signiert.


Entsprechend unserer Sammlungsdevise, die den Erwerb aller Objekte bestimmt, haben wir auch nach thematischen Schwerpunkten eine Strukturierung vorgenommen. Neben einem allgemeinen, exemplarisch ausgerichteten Querschnitt durch die Kunst und Karikatur der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts ergeben sich Themen wie z.B. Großstadt, Gesellschaft, Krieg, Militär, Mensch, Alltag, Idylle oder der Gegensatz von Armut und Reichtum, soziale und politische Verwerfungen. Ebenso wichtig: Neben Kunst und Karikatur besteht ein wesentlicher Teil der Sammlung aus Arbeiten, die der Humorzeichnung zuzuordnen sind. Gerade dieser Bereich funktioniert als eindrucksvoller Spiegel der jeweiligen Zeit, als unmittelbarer Ausdruck dafür, worüber zu bestimmten Epochen gelacht und nachgedacht wurde - und wie die Künstler adäquate zeichnerische Mittel entwickelten und zu zeittypischen Stilen fanden.

Eine größere Zahl der Künstler unserer Sammlung ist nicht nur mit bildkünstlerischen Originalwerken und Graphiken vertreten, sondern vielfach auch mit Illustrationen, die sie für Texte der klassischen oder der damals zeitgenössischen Literatur beisteuerten.

 

Im Lauf der Zeit haben wir eine umfangreiche, in mehrere Sparten aufgeteilte Bibliothek aufgebaut. Vielfach konnten wir bibliophile Originalausgaben, längst vergriffene Erstveröffentlichungen, Bildbände und Anthologien, aber auch Einzelkataloge und Monographien vieler Künstler erwerben. 

Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei mit über 200 Titeln und über 1500 Exemplaren auf Periodika, Journalen, Zeitungen und Zeitschriften - eine ganz zentrale Publikationsmöglichkeit für Künstler, um Honorare zu erhalten. In den allermeisten Fällen haben sich die Originale, also die Druckvorlagen, nicht erhalten, da ihnen über die Veröffentlichung hinaus kein besonderer Wert und Erhaltungsgrund beigemessen wurde. Im Bestand sind also die Abdrucke ungezählter Zeichnungen und Karikaturen zu finden, die von noch immer anerkannten und überprüfbaren Künstlern und Künstlerinnen stammen oder aber von solchen Beiträgern, die heute kaum mehr bekannt oder nicht mehr zu ermitteln sind. Somit erhöht sich die Zahl aller Zeichner und Karikaturisten, von denen Werke vorliegen, quantitativ und substantiell nochmals deutlich.

Die Bibliothek des AKKZ stellt auch einen umfänglichen Bestand an Sekundärliteratur zum weitgefassten Thema der Bildsatire bereit.

 

 

Unser Projekt begann ursprünglich Zeichnungen und Bücher von Erich Ohser/e.o.plauen zusammenzutragen. Mittlerweile dürfte hier der größte, mit vielen Raritäten gespickte Fundus außerhalb des Nachlasses, der in Plauen liegt, entstanden sein. Allein auf diesem Gebiet lassen sich unterschiedlich gewichtete, repräsentative Einzelpräsentationen einrichten. Übrigens: Rund um Erich Ohser konnten wir im Lauf der Jahre neben einer umfangreichen Bibliothek eine große Sammlung von Merchandising-Artikeln und gedruckter Werbung aus der Zeit vor und nach dem Krieg anlegen.

 

Zu nennen ist noch unser digitales Archiv, in dem viele Daten, Fakten, Abbildungen und Texte aufbewahrt werden. Durch eine permanente Suche im Internet, in Auktionskatalogen, in journalistischen und wissenschaftlichen Artikeln konnten wir viele Informationen auffinden und sichern, die von heute aus gesehen schon nicht mehr aufzutreiben sind.

 

Wir möchten Ihnen also gerne verschieden konzipierte Ausstellungen anbieten, die vielleicht für Ihr Haus und Ihr kunstinteressiertes Publikum eine schöne Ergänzung zu Ihrem Ausstellungsprogramm darstellen. Möglich sind dabei je unterschiedliche Themenausstellungen mit den Beständen von Archiv 1 und 2 oder aber Kombinationen beider Archive zu spezifischen Aspekten. Wir haben übrigens zu jedem Thema eine kleine und große Variante vorgesehen, die wir zur Grundlage einer möglichen Ausstellungsübernahme machen können.

Sollten sie Interesse an einem unserer Ausstellungsprojekte haben, dann melden Sie sich doch bitte. Einerseits ist die direkte Übernahme einer fertig strukturierten Ausstellung möglich oder aber erstellen wir zusammen mit Ihnen ein auf Ihre Vorgaben und Wünsche ausgerichtetes Konzept. Bitte entnehmen Sie weitere Informationen unserer Webseite.

 

Für weitere Informationen schreiben Sie uns bitte unter Angabe Ihres Interesses.

Vielen Dank.

 

Klaus Fischer

Kurator

 

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Wir Pressezeichner werden oft gefragt: Wie fällt Ihnen nur so etwas ein? Wie kommen Sie auf so etwas? Nun, wir erleben dieselben Sachen, die die anderen auch erleben. Aber wir sitzen immer auf der Lauer nach der Pointe. Wir denken z.B. eine Situation sinn- oder unsinngemäß zu Ende, oder kurz, wir erkennen den Humor darin. - Erich Ohser, 1940